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Die alemannische Siedlung entstand schon um 500-600 n. Chr. an dieser Quelle. Ihren Namen erhielt sie von dem irischen Glaubensboten, der mit Columban am Bodensee missionierte. Die Quelle versorgt über 39000 Menschen bis nach Balingen mit Trinkwasser. Die Gallusfigur mit Bär erinnert an den Namensgeber. Die Gallus-Quelle ist die größte Quelle Hohenzollerns.
Fresken von 1340-1100 künden von der Wertschätzung des kirchlichen Lebens in einem kleinen Dorf, das im Dreißjährigen Krieg völlig verödet und menschenleer war. Eine Pieta (1450-1500) ergänzt die wertvolle künstlerische Ausgestaltung. Eine eigenständige Pfarrei wird urkundlich 1275 erwähnt.
Auf dem Fels über dem Dorf verweist das irisch-schottische Kreuz auf den Ostheiligen. Die Symbolkraft dieses frühen christlichen Kreuzes ist doppelt. Der Kreis verweist den Sonnenlauf + Lebenslauf und beruht auf heidnischen Glaubensvorstellungen. Das Kreuz selbst ist das christliche Glaubenzeichen. Beide elementaren Zeichen sind zum Gesamt-Symbol verschmolzen und verstärken den Kern der christlichen Botschaft.