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Die kleine Nikolauskapelle stand bereits vor der Stadtgründung um 1250 und wurde vom Schloßkaplan betreut. Sie diente der Wohnstätte am Burghang, wo sich Burgbedienstete angesiedelt hatten. Bereits 1315 wird von der Kapellenerweiterung berichtet.
1812/13 wurde die Kirche in größeren Maßen neu aufgebaut. Der Turmsockel mit dem romantischen Rundbogenportal blieb dabei erhalten und bezeugt die Anfänge der Kirche.
1956 erfolgte die Renovierung.
Die
Kapelle wurde mit der Burg erbaut. Die Grafen von Veringen wurden
urkundlich erstmals 1134 mit Veringen bekannt. Die Burganlage ist aber
sicherlich noch älter. 1515 wurde die Kapelle renoviert.
1665 mußten
die Schäden aus dem Dreißigjährigen Krieg behoben werden. 1705 folgte
eine erneute Renovation. Die Concha wurde vom Meister von Meßkirch
(Peter Strüb) um 1500 ausgemalt. Eine Ölbergruppe bereichert zusätzlich
die künsterlische und andachtsvolle Stimmung.
Aufenthaltsort der ersten Menschen um 80.000 - 40.000 v. Ch. Die Göpfelsteinhöhle ist eine Karsthöhle im Weißjura und wurde durch Auswaschungen im Gebirgsinnern geformt. Etwa zehn Höhlen, Grotten und Überhänge sind um Veringenstadt zu finden. Sie boten den ersten Menschen, dem Neandertaler, gute Voraussetzungen zum Schutz. Funde aus allen frühen Siedlungsepochen konnten durch Ausgrabungen jene Zeitepoche eindrucksvoll belegen. Eine Auswahl der Funde ist im Heimatmuseum zu besichtigen.
Die Höhle liegt in der Nähe der unteren Brücke mit der Neandertalerfigur und verbindet die Information mit dem Uferpfad. Hier finden wir die Information über die Höhlenentstehung die Höhlengeschichte und die wertvollen Grabungsfunde. Auch sind eine Auswahl von damals lebenden Tieren zu sehen, eindrucksvoll steht der lebensgroße Höhlenbär in der Höhlennische.
Die Höhlen in und um Veringenstadt sind auf der Eingangstafel ebenfalls beschrieben.
seit 1417Urkunden von 1252 künden bereits von der Pfarrei "Titstetten", Gründer der Pfarrei waren die Grafen von Veringen. Die Kirche selbst wurde von 1417 an zum Wallfahrtsort mit zunehmender Beliebtheit.
Standort
um 1700Früher wurden die Kalköfen als einfache Gruben- oder Erdöfen
neben den Baustellen eingerichtet und nach Gebrauch zugeschüttet. Der
gebrannte Kalk wurde von den Haushaltungen jährlich gekauft, in eine
Grube beim Haus geworfen, Wasser darauf geschüttet und durch Umrühren
gelöscht. Hier ist eine Nachbildung eines Kalkofens zu besichtigen.