Sehenswürdigkeiten |
| Rathaus: | |
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| Ältestes Rathaus Hohenzollerns seit 1415 | |
| Das Rathaus ist mit einem alemannischen Fachwerk gebaut.Das Erdgeschoß war früher eine offene Markthalle. |
| Heimatmuseum: | |
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| Heimatmuseum | |
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Das städtische Museum ist in den Originalräumen des historischen Bürgersaals und der Amtsstube
des Rathauses untergebracht. Zu besichtigen sind Höhlenfunde der Siedlungsepochen zur Frühgeschichte, Kaiserurkunden, Protokoll des letzten Hexenprozesses und vor allem unser original erhaltenes Hexenhemd, das die die letzte verurteilte Hexe von Veringenstadt getragen hat als sie geköpft wurde (1680). |
| Strübhaus: | |
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| Haus der Malkunst um 1500 | |
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Die Malerfamilie Strüb wohnte von 1360 - 1540 in diesem Haus. Ihr Schaffen stand Zeitblom,
Strige, Schongauer und Dürer nahe. Sie sind bekannt als Meister von Veringen, Meister von
Sigmaringen und Meister von Meßkirch. Werke sind in Kirchen und Klöstern der näheren Umgebung sowie unter anderem in Museen von Sigmaringen, Donaueschingen, Stuttgart, Mannheim, Kassel, Straß, Berlin, Lugano, Paris, Amsterdam, Rom, London und Wien. |
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| St. Nikolauskirche: | |
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| Turmsockel um 1200 | |
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Die kleine Nikolauskapelle stand bereits vor der Stadtgründung um 1250 und wurde
vom Schloßkaplan betreut. Sie diente der Wohnstätte am Burghang, wo sich
Burgbedienstete angesiedelt hatten. Bereits 1315 wird von der Kapellenerweiterung
berichtet. 1812/13 wurde die Kirche in größeren Maßen neu aufgebaut. Der Turmsockel mit dem romantischen Rundbogenportal blieb dabei erhalten und bezeugt die Anfänge der Kirche. 1956 erfolgte die Renovierung. |
| Petruskapelle | |
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| Burgkapelle um 1100 | |
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Die Kapelle wurde mit der Burg erbaut. Die Grafen von Veringen wurden urkundlich erstmals
1134 mit Veringen bekannt. Die Burganlage ist aber sicherlich noch älter. 1515 wurde
die Kapelle renoviert. 1665 mußten die Schäden aus dem Dreißigjährigen Krieg behoben werden. 1705 folgte eine erneute Renovation. Die Concha wurde vom Meister von Meßkirch (Peter Strüb) um 1500 ausgemalt. Eine Ölbergruppe bereichert zusätzlich die künsterlische und andachtsvolle Stimmung. |
| Göpfelsteinhöhle | |
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| Aufenthaltsort der ersten Menschen um 80.000 - 40.000 v. Ch. |
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| Die Göpfelsteinhöhle ist eine Karsthöhle im Weißjura und wurde durch Auswaschungen im Gebirgsinnern geformt. Etwa zehn Höhlen, Grotten und Überhänge sind um Veringenstadt zu finden. Sie boten den ersten Menschen, dem Neandertaler, gute Voraussetzungen zum Schutz. Funde aus allen frühen Siedlungsepochen konnten durch Ausgrabungen jene Zeitepoche eindrucksvoll belegen. Eine Auswahl der Funde ist im Heimatmuseum zu besichtigen. |
| Mühlberghöhle | |
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| Mühlberghöhle | |
| Die Höhle liegt in der Nähe der unteren Brücke mit der Neandertalerfigur und verbindet die Information mit dem Uferpfad. Hier finden wir die Information über die Höhlenentstehung die Höhlengeschichte und die wertvollen Grabungsfunde. Auch sind eine Auswahl von damals lebenden Tieren zu sehen, eindrucksvoll steht der lebensgroße Höhlenbär in der Höhlennische. Die Höhlen in und um Veringenstadt sind auf der Eingangstafel ebenfalls beschrieben. |
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| Deutstetten | |
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| Wallfahrtskirche seit 1417 | |
| Urkunden von 1252 künden bereits von der Pfarrei "Titstetten", Gründer der Pfarrei waren die Grafen von Veringen. Die Kirche selbst wurde von 1417 an zum Wallfahrtsort mit zunehmender Beliebtheit. |
| Kalkofen | |
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| Standort um 1700 | |
| Früher wurden die Kalköfen als einfache Gruben- oder Erdöfen neben den Baustellen eingerichtet und nach Gebrauch zugeschüttet. Der gebrannte Kalk wurde von den Haushaltungen jährlich gekauft, in eine Grube beim Haus geworfen, Wasser darauf geschüttet und durch Umrühren gelöscht. Hier ist eine Nachbildung eines Kalkofens zu besichtigen. |
| Büttnau | |
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| Büttnau | |
| Verbunden mit einem ausgewiesenen Wanderweg geht es von Veringendorf Richtung Veringenstadt/Harthausen durch das Büttnautal vorbei an dem sogenannten Albstollen. Er ist die Wasserverbindung zwischen der Schwäbischen Alb und dem Bodenseetrinkwasser. |
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| Nepomukturm | |
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| Nepomukturm Veringendorf | |
| Seine Anfänge reichen bis ins 13. / 14. Jahrhundert zurück. In der Nachbarschaft standen zwei Herrschaftsmühlen, um die sich Tavernen und stattliche Bauernhöfe gruppierten. Das Oberdorf erhielt ein besonderes Turmglöckchen für den Kirchengang. Die Pest wütete umd 1640. Das Oberdorf starb fast völlig aus. Sie hörte aber an dieser Stelle auf. Daran erinnert das sogenannte Pesttürmchen. |
| Wasserfall | |
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| Wasserfall Veringendorf | |
| Es dürfte sich um den größten Wasserfall der Schwäbischen Alb handeln. Seine hohe Fließgeschwindigkeit nutzte der Graf von Veringen und erstellte um 1200 zwei Herrschaftsmühlen als Bannmühlen, wobei er mit dem Mühlen Kanal den Wasserfall umging. Bei starken Regenfällen kann der Wasserfall als herrliches Naturereignis bestaunt werden. |
| St. Gallus-Kirche | |
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| St. Gallus-Kirche | |
| Fresken von 1340-1100 künden von der Wertschätzung des kirchlichen Lebens in einem kleinen Dorf, das im Dreißjährigen Krieg völlig verödet und menschenleer war. Eine Pieta (1450-1500) ergänzt die wertvolle künstlerische Ausgestaltung. Eine eigenständige Pfarrei wird urkundlich 1275 erwähnt. |
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| St. Gallus-Kreuz | |
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| St. Gallus-Kreuz | |
| Auf dem Fels über dem Dorf verweist das irisch-schottische Kreuz auf den Ostheiligen. Die Symbolkraft dieses frühen christlichen Kreuzes ist doppelt. Der Kreis verweist den Sonnenlauf + Lebenslauf und beruht auf heidnischen Glaubensvorstellungen. Das Kreuz selbst ist das christliche Glaubenzeichen. Beide elementaren Zeichen sind zum Gesamt-Symbol verschmolzen und verstärken den Kern der christlichen Botschaft. |