Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für Rosa Maria Fröhlich
Erstelldatum26.05.2026
Ein besonderer Abend für Veringenstadt – und ein besonderer Abend für eine Frau, die den Sport in unserer Stadt und weit darüber hinaus über Jahrzehnte hinweg mit Herzblut geprägt hat: Im Grafensaal der ehemaligen Bergschule wurde Rosa Maria Fröhlich am vergangenen Freitagabend, 22.05.2026, mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Im Beisein ihrer Familie, zahlreicher Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Vereinen und Verbänden sowie vieler Gäste aus dem sportlichen und persönlichen Umfeld überreichte Bürgermeister Maik Rautenberg die Auszeichnung im Namen des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg.
Mit der Landesehrennadel würdigt das Land Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Für Rosa Maria Fröhlich ist diese Ehrung Ausdruck einer jahrzehntelangen außergewöhnlichen Lebensleistung im Ehrenamt – und zugleich ein Zeichen großer Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz für den Sport und insbesondere für die Jugendarbeit.
Rosa Maria Fröhlich ist in Veringenstadt aufgewachsen. Schon früh war sie sportlich aktiv – zunächst beim TSV Veringenstadt in der Leichtathletik, im Tischtennis und im Skisport. Ihre große Leidenschaft galt jedoch schon bald dem Fußball. 1982 wechselte sie zum TSV Vilsingen und spielte dort in der Damenmannschaft in der Verbandsliga Württemberg. Gleich in ihrer ersten Saison durfte sie mit ihrer Mannschaft die Württembergische Meisterschaft feiern.
Doch schnell zeigte sich: Rosi Fröhlich wollte nicht nur selbst Fußball spielen – sie wollte ihre Begeisterung weitergeben.
Schon in jungen Jahren übernahm sie Verantwortung als Trainerin, Betreuerin und Übungsleiterin. Beim TSV Veringenstadt engagierte sie sich ebenso wie beim TSV Vilsingen in der Kinder- und Jugendarbeit, organisierte Freizeiten und betreute Jugendmannschaften. Es folgten weitere Stationen, unter anderem beim SV Alberweiler sowie beim TSV Rißtissen.
Seit 1996 ist Rosa Maria Fröhlich im Württembergischen Fußballverband aktiv. Seit 1998 begleitet sie Juniorinnen-Auswahlmannschaften als Betreuerin und Co-Trainerin. Seit 2001 leitet sie die Regionalfördergruppe Süd in Sigmaringen und fördert dort talentierte Nachwuchsspielerinnen aus der Region. Zahlreiche Spielerinnen, die von ihr begleitet wurden, schafften später den Sprung in höhere Spielklassen – bis hin zur Frauen-Bundesliga und zur Nationalmannschaft. Als Beispiel sind hier Mia Büchele vom Hamburger SV oder aber Giulia Gwinn vom FC Bayern München zu nennen.
Darüber hinaus engagierte sie sich über viele Jahre im Fußballbezirk Donau/Iller in unterschiedlichsten Funktionen und war außerdem mehrere Jahre als Schiedsrichterin tätig.
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Rautenberg, dass Rosa Maria Fröhlich den Sport in der Region über Jahrzehnte hinweg nachhaltig geprägt habe – nicht nur durch sportliche Erfolge, sondern vor allem durch ihre Leidenschaft, ihre Verlässlichkeit und ihren unermüdlichen Einsatz für Kinder und Jugendliche.
Ihr langjähriger Übungsleiterkollege beim WFV, Siegfried Hummel, blickte mit einer Bildpräsentation auf die wichtigsten Stationen und schönsten Momente ihres jahrzehntelangen Wirkens.
Auch der Vizepräsident das Sportkreises Biberach, Hermann Gantner, dankte ihr in seiner Ansprache herzlich für ihr jahrzehntelanges Engagement, ihre Verlässlichkeit und ihre großen Verdienste um den Mädchen- und Jugendfußball in der Region.
Landrätin Stefanie Bürkle würdigte in ihrer Dankesrede das außergewöhnliche ehrenamtliche Wirken von Rosa Maria Fröhlich Sie hob ebenfalls ihr Engagement über Vereins- und Verbandgrenzen hinweg sowie ihren großen Einsatz für junge Menschen hervor.
Beim anschließenden Stehempfang nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, persönlich zu gratulieren und gemeinsame Erinnerungen auszutauschen.
Die Stadt Veringenstadt gratuliert Rosa Maria Fröhlich herzlich zur Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg und bedankt sich für ihr jahrzehntelanges außergewöhnliches Wirken – für den Sport, für die Jugend und für unsere Gemeinschaft.







