Pressespiegel

 

Quartier 2020 - 1

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha übergibt Michael Witte, erster stv. Bürgermeister und Vorsitzender des Trägervereins Mehrgenerationenhaus Veringenstadt e.V., den Preis für Veringenstadt
 

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha und Staatsekretärin Bärbl Mielich haben bei einer feierlichen Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart 53 Kommunen für ihre Ideen und Konzepte zur generationengerechten Quartiersentwicklung mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Euro ausgezeichnet. Zudem gab Minister Lucha bekannt, dass im kommenden Haushalt insgesamt 12 Millionen Euro für die Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ eingestellt worden seien.

„Sie haben mit Ihren Bewerbungen einmal mehr bewiesen, wie viel Kreativität, Innovation und Gestaltungswille in den baden-württembergischen Kommunen steckt. Sie haben gezeigt, dass alters- und generationengerechte Quartiersentwicklung eine Chance für alle Kommunen ist, das Zusammenleben der Generationen neu zu gestalten – in den Ballungsgebieten genauso wie im ländlichen Raum. Diese vorbildliche Arbeit, aber auch Ihren Mut, neue Formen des Miteinanders vor Ort zu erproben, möchten wir mit unserem Preis auszeichnen und sichtbar machen“, so Minister Lucha und Staatssekretärin Mielich.

Insgesamt hatten sich 147 Kommunen aus dem ganzen Land an dem Wettbewerb beteiligt. Ihnen sei eines gemeinsam, so die Staatsekretärin: Kommune, zivilgesellschaftliche Partner und Bürgerschaft zögen zusammen an einem Strang. „Damit sind Sie Pioniere und Vorbilder für andere Kommunen im Land, die sich ebenfalls auf den Weg machen wollen. Wir freuen uns jetzt schon darauf, zu sehen, wie sich Ihre Quartiere in den nächsten Jahren entwickeln“, so die Staatsekretärin.

 

„Quartier“ und „Quartiersentwicklung“ – was ist das eigentlich?

Quartiere sind lebendige soziale Räume, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Die Grenzen eines Quartiers sind somit nicht klar fixiert. Vielmehr ist es ein persönlich-räumlicher Bezugsrahmen, mit dem sich die Menschen identifizieren – das kann beispielsweise ein Straßenzug, eine Nachbarschaft, ein Stadtteil oder ein ganzes Dorf sein.

Quartier 2020 - 2

Im Beisein von Bürgermeister Armin Christ, Alexandra Hepp, Peter Amtage, Petra Heim-Schäfer und Johanna Benz-Spies erhielt Veringenstadt im Weißen Saal des Neuen Schlosses das Preisgeld für die Idee der Verbesserung der Versorgungssituation älterer Menschen und Pflegebedürftiger in der eigenen Häuslichkeit sowie Schaffung einer lebendigen Dorfmitte im Stadtteil Veringendorf. Die Gruppe „Veringen trifft sich“ hat gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Trägervereins Mehrgenerationenhaus Veringenstadt e.V., Johanna Benz-Spies, die Antragsunterlagen vorbereitet und nach Vorstellung im Gemeinderat und dessen Unterstützung eingereicht.

Die Dorfschule in Veringendorf hat sich in den letzten 2 Jahren durch die Veranstaltungen der Gruppe „Veringen trifft sich“ zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. „Veringen trifft sich“ – hervorgegangen aus einem Beteiligungsprozess vor 2 Jahren – möchte sich aktiv für die Erhaltung und den Ausbau der Dorfgemeinschaft einsetzen.

Geschaffen werden soll mit dieser „lebendigen Dorfmitte“ ein Begegnungsort, der von Bürgern für Bürger betrieben wird. Der „Offene Treff“ ermöglicht ungezwungene, spontane Begegnungen, die Voraussetzung sind für den Erhalt bzw. die Förderung von außerfamiliären Beziehungen. Als Sitz der Nachbarschaftshilfe könnte die Dorfschule auch eine Anlaufstelle für alle Hilfe- und Ratsuchenden des Ortes werden. Dieses Klima der „Offenheit“ trägt dazu bei, dass Hilfe – wie früher auch – unkompliziert untereinander geregelt werden kann.


Ziel der Quartiersentwicklung ist es, den sozialen Lebensraum in den Nachbarschaften, Stadtvierteln, Dörfern und Gemeinden zu stärken und eine hohe Lebensqualität sowie Teilhabe für alle dort lebenden Menschen zu ermöglichen. Quartiersentwicklung eröffnet die Chance, das Zusammenleben der Generationen und das Leben im Alter neu zu organisieren und dem steigenden Bedarf an Pflege- und Unterstützungsstrukturen gerecht zu werden. Die Kommune ist dabei als „Motor im Sozialraum“ federführend. Wichtige lokalen Partnern der federführenden Kommune sind zum Beispiel bürgerschaftliche Initiativen, Sozialunternehmen, Kirchen, lokale Wirtschaft, ÖPNV und Gesundheitsanbieter.

 

 

 

 

15 Eh­ren­amt­li­che sind jetzt Hel­fer vor Ort

Feuerwehr und DRK bilden Männer und Frauen aus, die bis zum Eintreffen der Rettungskräfte einspringen

Von Sabine Rösch 17. November 2017

Helfer vor Ort

Veringenstadt - Zum 1. Dezember werden 15 Helfer vor Ort (HvO) in die Alarmierungskette des Rettungsdienstes über eine zusätzliche Alarmschleife nach einem festgelegten Alarmplan mit aufgenommen. Die frisch ausgebildeten Helfer sind Mitglieder der Feuerwehr, der DRK Bereitschaft Veringenstadt sowie externe Helfer. Ausgebildet wurden sie von Sanitätsausbilderin Alexandra Warne vom DRK.

Ingo Tobler, Kommandant der Veringenstädter Feuerwehr, hat sich beim Stadtfest mit dem Veringenstädter DRK-Bereitschaftsleiter Armin Reck unterhalten. Beide kannten die Initiative der HvO, die sich schon in einigen Bundesländern bewährt haben. Oft entsteht diese Gruppe aus der Feuerwehr heraus und versteht sich als Ergänzung der Rettungskette. Ein HvO ist ein medizinisch ausgebildeter Ersthelfer, der bei einem Notfall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes qualifizierte Erste Hilfe leistet. In Anbetracht der Lage, dass bis zum Eintreffen eines Rettungswagens mindestens zehn Minuten vergehen, kann das System der HvO wertvolle Dienste leisten. Es stellt keinesfalls eine Konkurrenz zum Rettungsdienst dar.

Ingo Tobler und Armin Reck waren sich einig, dass dieses sinnvolle System auch für Veringenstadt eingeführt werden soll, und zwar als Gemeinschaftsprojekt der Veringenstädter Feuerwehr und der DRK-Bereitschaft. Umso schöner war, dass sich noch zusätzlich ehrenamtliche Helfer fanden, die sich zum HvO im Gerätehaus ausbilden ließen.

Als Grundvoraussetzung absolvierten die Helfer einen Erste-Hilfe-Kurs, anschließend schulte Alexandra Warne die Helfer in 48 weiteren Unterrichtseinheiten sechs Wochen lang. Insgesamt liefen also 90 Stunden über einen Zeitraum von zwölf Wochen auf. In einer schriftlichen und praktischen Prüfung am Lehrgangsende wurden die erlernten Kenntnisse abgefragt. Alle Teilnehmer erhielten ein Zertifikat.

Unterstützung für die notwendige Ausrüstung gab es seitens der Stadt. Die Anschaffung des Notfallrucksacks und des Defibrillators (AED) im Wert von 4000 Euro wurden vom Gemeinderat einstimmig befürwortet. Der Kreisverband trägt die Personalkosten der Ausbildung, die Finanzierung der laufenden Kosten (Material, Sauerstoff) trägt der Ortsverband Veringenstadt.

Die Helfer vor Ort sind eine rein ehrenamtliche Dienstleistung und sind daher auf Spenden angewiesen. Das Spendenkonto bei der Kreissparkasse Sigmaringen lautet:

DE 33653510500000885074, Verwendungszweck "HvO Veringenstadt".

 

 

 

Neue Schul-T-Shirts für alle Kinder
Die Grundschulkinder der Alb-Lauchert-Schule Veringenstadt dürfen sich über neue Schul-T-Shirts freuen. Im Rahmen des Schulfestes hat der Schulförderverein der Alb-Lauchert-Schule ein neues Schul-T-Shirt entworfen. Ziel war es, dass alle Kinder ein kostenloses Schul-T-Shirt bekommen sollten. Schnell konnten einige Spender gefunden werden, sodass alle jetzigen und zukünftigen Grundschulkinder mit neuen T-Shirts eingekleidet werden können. Ein gemeinsames Auftreten aller Schüler bei Bundesjugendspielen, Schulausflügen und Schulveranstaltungen ist somit in den nächsten Jahren möglich.
Beim Schulfest am vergangenen Freitag wurden die neuen, leuchtend grünen T-Shirts den Grundschulkindern, den Vorschülern, den
Lehrer/innen und dem Betreuungspersonal überreicht.
Neben dem Förderverein der Alb-Lauchert-Schule Veringenstadt konnten folgende Spender für die Mitfinanzierung der Schul-T-Shirts
gewonnen werden:
• Autohaus Franz-Josef Friedrich e.K.
• Armin Banzhaf Fliesen
• Schmid-haus Gmbh
• Peter Steinhart land- und Baumaschinen-Reparaturen
• Steinhauser Spezialmaschinenbau Gmbh
• landesbank Kreissparkasse
• Volksbank hohenzollern-Balingen eG
Herzlichen Dank an alle diese Spender!
Außerdem bedanken wir uns bei Patrick Drissner für die Gestaltung der T-Shirts.
Förderverein der Alb-Lauchert-Schule Veringenstadt
 

 

 

 

Veringenstadt feierte ein erfolgreiches 40jähriges Stadtfestjubiläum

 

Ein Himmel voller gelber und roter Luftballons, den Stadtfarben von Veringenstadt, eröffnete am Samstagabend das 40jährige Stadtfestjubiläum. Kindergartenkinder und Grundschüler versammelten sich an der Bergschule und marschierten hinter der Stadtkapelle mit ihren Luftballons, versehen mit einer Rücksendekarte zum Festauftakt gemeinsam in Richtung Markplatz. Dort sangen sie mit ihren Erzieherinnen das von Frau Pfaff-Fellinger umgedichtete Lied „Alle Vögel sind schon da“, bevor alle Lufballons in Richtung Himmel geschickt wurden. Nach dem Fassanstich startete ein buntes Programm mit Musik auf der Markplatzbühne sowie Aufführungen und anschließender Musik auf der Engelhofbühne. Der Samstag endete dann mit einem großartigen Jubiläumsfeuerwerk, das aber die Festgäste nicht davon abhielt noch bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.

Der Sonntag startete mit einem ökumenischen Festgottesdienst im Simon-Grynäus-Haus sowie der anschließenden Eröffnung der Fotoausstellung „40 Jahre Stadtfest“ im Rathaus. Neben den musikalischen Auftritten auf der Markplatzbühne folgten zahlreiche Auftritte auf der Engelhofbühne. Rechtzeitig zum Stadtfest konnte die Frauengemeinschaft die neue Mitfahrbank, die von Holzbau Rukwid finanziert wurde, vor der Kreissparkasse aufstellen. Eine tolle Bereicherung für unsere Stadt, die hoffentlich viele Nutzer findet. 

  

Unsere örtlichen Vereine und Organisationen haben wiederum mit sehr großem Engagement und einem tollen Programm das Stadtfest zu einem Erlebnis gemacht. Ihnen sowie allen Helfern, insbesondere unserem Festausschuss mit Marianne Ahrens, Alfred Heberle, Monika Schulz, Mona Straub und Wolfgang Stadler, gebührt herzlicher Dank. In meinen Dank möchte ich auch die Anlieger im Stadtfestbereich mit einbeziehen, dass sie für diese traditionelle Veranstaltung, die immer gewisse Beeinträchtigungen mit sich bringt, wiederum Verständnis gezeigt und die Vereine unterstützt haben.

 

 

 

Armin Christ

Bürgermeister

 

Stadtfest 1

 

Stadtfest 2

 

Stadtfest 3

 

Stadt­fest kann auf dem En­gel­hof statt­fin­den

Der Asphalt ist trocken - Parken ab sofort erlaubt

sr 3. Juni 2017

 

 

 

Veringenstadt - Die Neugestaltung des Engelhofs nimmt konkrete Gestalt an. Ab heute dürfen Autos auf den 21 markierten Stellflächen parken, der Teer sei trocken genug, so die ausführende Fachfirma.

 

Seit sechs Wochen arbeitet die Firma Hartmann aus Kaiseringen an der Engelhofgestaltung. Das Ziel, dass das diesjährige Stadtfest am ersten Juliwochenende auch auf der neuen Fläche beim Engelhof gefeiert wird, werde auf jeden Fall erreicht, so Bürgermeister Armin Christ.

So hat nun endlich ein Ende gefunden, was jahrelang in der Diskussion stand. Seit dem Abriss des Gebäudes, der ehemaligen Gaststätte Engel, der bereits 17 Jahre zurückliegt, wurde der eingeschotterte Platz als öffentlicher Stellplatz benutzt und verwahrloste mehr und mehr. Da sämtliche andere Ideen und Projekte einer Bebauung scheiterten, wurde nach einer anderen Lösung gesucht. Die Situation in der Veringenstädter Ortsdurchfahrt ist schon immer schwierig und beengt gewesen, da oftmals beidseitig entlang der Straße geparkt wird und so der Begegnungsverkehr nicht fließen konnte. Oft entstanden gefährliche Situationen.

Daher richtete Verwaltung und Gemeinderat den Fokus auf die Umgestaltung des Engelhofs mit ausgewiesenen Parkplätzen. Das planende Ingenieurbüro Kovacic stellte mehrere Varianten vor, den Ortsmittelpunkt umzugestalten. Der Gemeinderat entschied sich für eine schön angelegte Fläche mit Parkmöglichkeit, mit Grünfläche und Sitzgelegenheit, mit einer Ladestation für die E-Mobilität sowohl für Autos als auch für Fahrräder. Außerdem wurden entsprechende Anschlüsse für Strom, Gas, Wasser und Abwasser geschaffen für den Festbetrieb im Städtle.

Die Kosten für die aufwendige Gestaltung liegen aktuell bei 210 000 Euro, führt Armin Christ aus. Zuschüsse aus dem Ausgleichsstock in Höhe von 130 000 Euro und eine Pauschale von 42 000 Euro nach dem Investitionsfördergesetz konnten für die Maßnahme eingeholt werden. Für die Elektro-Ladestation mit 22 Kilowatt, die noch eingerichtet wird, laufe ebenfalls ein Förderantrag in Höhe von 11 000 Euro.

"Die Bepflanzung der Grünflächen werden wir erst im Herbst machen", erläutert Christ weiter "momentan macht das keinen Sinn, auch im Hinblick auf die Beanspruchung des Platzes beim Stadtfest." Nächste Woche werde die Beleuchtung installiert und weitere Feinarbeiten erledigt.

Dass die Arbeiten so schnell und exakt durchgezogen wurden freut Armin Christ ganz besonders, denn die Einschränkung für die Anwohner und die Händler sei natürlich nicht zu unterschätzen gewesen. Und wenn alles ganz fertig sei, sei ein neues Schmuckstück im Ortskern entstanden, schwärmt Armin Christ.

 

 

 

Ver­in­gen grün­det Trä­ger­ver­ein für das Pro­jekt Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus

Johanna Benz-Spies wird angestellte Geschäftsführerin beim Trägerverein sein

 

Bild der Gründungsmitglieder

 

Veringenstadt - Rund 50 Personen haben der Gründung des Trägervereins für das Projekts Mehrgenerationenhaus beigewohnt. Sieben Gründungsmitglieder wählten die Vorstandschaft. Michael Witte ist Vorsitzender, Peter Amtage sein Stellvertreter, die Kasse wird von Alexandra Hepp verwaltet. Monika Stauß und Josef Haug sind zu Kassenprüfern bestellt worden.

Ludwig Dobler moderierte den aufklärenden Abend. Die Frage stand im Raum, warum noch einen weiteren Verein gründen, der sich mit dem Mehrgenerationenhaus beschäftigt. Erst vor zwei Jahren war der Bürgerverein Veringenstadt gegründet worden, der bei der Vernetzung der vielfältigen Projekte im Rahmen des Mehrgenerationenhauses, des offenen Treffs und der vielen laufenden Projekte (Second-Hand-Laden, Repaircafé und vieles mehr) und der Stadt wichtige Dienste leistet. Der Bürgerverein hatte in seiner Versammlung im Herbst beschlossen, mit dem neuen Jahr die Aufgaben des Projektes "Mehrgenerationenhaus" abzuwickeln.

Inzwischen hat die Stadt einen positiven Förderbescheid vom Bundesfamilienministerium für vier Jahre (Gesamtsumme 120 000 Euro plus 40 000 Euro von der Stadt) erhalten. Johanna Benz-Spies hatte das umfangreiche und ausführliche Interessenbekundungsverfahren verfasst. Eine Bedingung seitens des Bundesfamilienministeriums lautete, dass die komplette Abwicklung über eine separate Stelle, also über einen Trägerverein, getätigt wird, ebenso wie die Geschäftsführung des Projektes über eine Koordinatorin.

Nach den Ausführungen von Johanna Benz-Spies, von Michael Witte und von Bürgermeister Armin Christ wurde der Trägerverein von zunächst sieben Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Diese Mindestanzahl reichte aus, um die Gründung zu vollziehen und die Vorstandschaft, wie oben genannt, zu besetzen. Besonders freute sich Bürgermeister Armin Christ, dass sich die neue Hauptamtsleiterin Alexandra Hepp mit der Übernahme der Vereinskasse gleich aktiv in Veringenstadt einbringt.

 

 

Dro­ge­rie er­wei­tert ihr Sor­ti­ment um Schreib- und Kurz­wa­ren

Reinigung und Hermes sind künftig im Hofladen untergebracht

sr 16. Januar 2017

 

 

Gemeinsames Bild der Beteiligten


Veringenstadt - "Wir können unser tolle Infrastruktur im Ort halten": Stolz und dankbar hat sich Bürgermeister Armin Christ bei der Eröffnung der Schreib-, Woll- und Kurzwarenabteilung gezeigt, die es ab sofort in der Drogerie in Veringenstadt gibt. Auch die Reinigungs- und Hermesannahmestelle bleibt erhalten, sie ist jetzt bei Ute Fink im Hofladen eingerichtet.

Karl-Heinz und Anni Glas hatten ihr Holzlädale in Veringenstadt zum Jahresende geschlossen - zum großen Bedauern vieler Einwohner, war der Laden doch 16 Jahre lang fester Bestandteil des Städtle gewesen. Über die Infrastruktur des Ortes wurde denn auch entsprechend oft in der Strübapotheke und im Hofladen diskutiert, Apothekeninhaberin Monika Mettenleiter und Ute Fink vom Hofladen wurden immer wieder damit konfrontiert. Daher entschlossen sich die beiden Geschäftsfrauen, dass sie diese Schließung im Rahmen ihrer Möglichkeit kompensieren möchten - sehr zur Freude vieler Veringer und von Bürgermeister Armin Christ.

In der Drogerieabteilung der Apotheke wurde kräftig umgeräumt, zusätzliche Regale eingebaut und Platz geschaffen. Nun kann man den kompletten Bürobedarf, den man vom Holzlädale kannte, in der Drogerie kaufen. Anni Glas wird an zwei Vormittagen, montags und freitags, helfend zur Seite stehen. "

"Das Sortiment ist so vielseitig, da sind wir froh, die fachliche Unterstützung von Anni Glas zu haben", sagt Monika Mettenleiter. "Allein bei den Patronen oder Bleistiften gibt es schon ganz viele verschiedene Sorten."

Bürgermeister ist froh, dass die Frauen das Risiko eingehen

Im gegenüberliegenden Hofladen bei Ute Fink werden die Hermes-Filiale und die Annahmestelle für die Reinigung sein. "Wir sind dankbar für das unternehmerische Risiko, das die beiden auf sich nehmen, und werden von städtischer Seite unterstützen, wo es geht", sagt Bürgermeister Armin Christ. Zum Einstand übergibt er strahlend Blumen an die Damen.

 

 

 

Stadt be­dankt sich bei Eh­ren­amt­li­chen

Veringenstädter Bürgermeister lädt zur Jahresabschlussfeier ein

Von Sabine Rösch 19. Dezember 2016

 

Bild Jahresabschlussfeier

Der Bürgermeister begrüßte sämtliche städtische Mitarbeiter, Stadt- und Ortschaftsräte und betonte, dass es ihm wichtig sei, am Ende des Jahres in entspannter Runde zusammenzukommen. "Wir sitzen doch alle in einem Boot, nur gemeinsam bewegen wir etwas", so Christ. In einem bebilderten Jahresrückblick stellte er zunächst die städtischen Einrichtungen und das Personal vor sowie die Entwicklung speziell im Kindergarten- und Schulbereich. Auch die infrastrukturellen Veränderungen, die beispielsweise mit dem Umzug der Bücherei oder der Schließung des Holzlädales einhergehen, schnitt Armin Christ an. Erfreut berichtete der Bürgermeister weiter, dass im abgelaufenen Jahr sieben städtische Bauplätze verkauft wurden, noch im Jahr zuvor sei kein einziger verkauft worden.

Stadt gibt Aufgabe an Bürgerverein ab

Einen weiteren Schwerpunkt seiner Ausführungen legte Christ auf die Personen, die später von ihm geehrt wurden. Da ab kommenden Jahr die Aufgaben des Mehrgenerationenprojektes über einen Bürgerverein abgewickelt werden, wollte Bürgermeister Christ den vielen beteiligten Personen danke sagen. Bislang stand das Projekt unter städtischer Trägerschaft. Die involvierten Personen der zahlreichen Gruppen des Bürgervereins (Wollmäuse, Bauchtanz, Singen mit Richy, Spielenachmittag, Second-Hand-Laden, Repaircafé, das Generationennetzwerk "Veringen trifft sich", die Nachbarschaftshilfe und viele weitere Projekte) wurden von Armin Christ auf die Bühne gebeten. Ebenso Stadtführer Manfred Saible, Hermentingens Blumenbetreuer Konrad Liedecke und danach noch die große Gruppe der ehrenamtlichen Helfer um Jutta Schmid-Glöckler, die sich aufopferungsvoll in der Veringer Flüchtlingshilfe engagieren.

Verena und Stefanie Göbel aus Erpfingen beeindruckten mit Liedbeiträgen, die vom schwungvollen "The longest time" bis zum "Ave Maria" die Gäste berührten. Den abschließenden Showteil des Abends bestritt das Comedy- und Zauberduo Johannes und Nicole aus Burladingen. Die amüsante Vortragsweise von Johannes Mauz kompensierte die mehr oder weniger lustigen Witze.

Bei einer Zaubervorführung beeindruckte und verblüffte vor allem die Amputation verschiedener Körperteile, die Johannes an sich selbst vollzog. Aufgrund technischer Probleme konnte das Duo die Show trotz mehreren Versuchen leider nicht abschließend durchführen. Das fand da Publikum schade, denn die Zauberei war spannend.

 

 

 

EINLADUNG

Am 11. Dezember 2016 feiert die Pfarrgemeinde St. Nikolaus Veringenstadt mit ihrem Patrozinium auch die 700-Jahr-Feier der Altarweihe, die der Weihbischof Berthold aus Konstanz 1613 vollzog. Zu diesem Fest erwarten wir unseren Erzbischof Stephan Burger.

Programm: 10 Uhr Messe in St. Nikolaus, 12 Uhr Mittagessen, danach bunte Unterhaltung durch den jugendchor, Sängerbund, Living Vorices und Stadtmusik, 15 uhr Kaffee & Kuchen, 17 Uhr Vesper.

 

Öffentliche Ausschreibung
von Tiefbauarbeiten nach VOB/A + B


Bauherr: Stadt Veringenstadt, Im Städtle 116,
72519 Veringenstadt, Tel.: 07577/93020 Fax: 07577/930-50


Baumaßnahme: Gestaltung Engelhof in Veringenstadt


Die Stadt Veringenstadt schreibt Tiefbauarbeiten für die oben genannte Baumaßnahme öffentlich aus.
Grundlage sind die VOB/A + B und das Vergabehandbuch für Baden-Württemberg.
Folgende Leistungen kommen zur Ausführung:
- Erdarbeiten ca. 500 m³
- Fremdmaterial ca. 450 m³
- Bitum. Tragschichten und Deckschichten ca. 300 m²
- Betonpflaster ca. 270 m²
- Granitpflasterfläche ca. 40 m²
- Randeinfassungen Granit, Beton, Stahl ca. 270 m
- Leerrohre ca. 170 m
Ausführung: 01.03.2017 – 15.06.2017
Angebotseröffnung: Dienstag, den 20.12.2016,
11.00 Uhr
Rathaus Veringenstadt, Zimmer 101
72519 Veringenstadt, Im Städtle 116
Zur Eröffnung sind die Bieter und/oder ihre
Bevollmächtigten zugelassen.
Zuschlagsfrist: 30.01.2017
Sicherheits- Vertragserfüllungsbürgschaft 5 %
leistungen: Gewährleistungsbürgschaft 3 %
Zahlungen: nach § 16 VOB/B
Kostenersatz : pro Einzelexemplar inkl. Datenträger 30,00 €
zzgl. bei Versand 5,00 €


Ausgabe der Unterlagen: ab Dienstag, 06.12.2016 bei Kovacic Ingenieure GmbH, Josefinenstraße 7, 72488 Sigmaringen, Tel. 07571/6450-0.
Stadt Veringenstadt
Vergabeprüfstelle: Landratsamt Sigmaringen als Rechtsaufsichtsbehörde
Stadt Veringenstadt Planung und Bauleitung
Kovacic Ingenieure GmbH
gez. C h r i s t Beratende Ingenieure
Bürgermeister 72488 Sigmaringen

 

 

Durch Bau­lü­cken soll Wohn­qua­li­tät ent­ste­hen

Abbruch von Gebäuden in Veringenstadt wird künftig bezuschusst

Von Sabine Rösch 29. Oktober 2016

 

Veringenstadt - Der Abriss von alten, nicht mehr erhaltenswerten Gebäuden in Veringenstadt soll künftig mittels finanzieller Zuschüsse gefördert werden. Bürgermeister Armin Christ erhofft sich von der Maßnahme, dass sich somit mancher Hausbesitzer zum Abbruch seines Gebäudes durchringt und Platz für Neues schafft.

Die Idee der finanziellen Abbruchförderung ist nicht neu. In Bingen wurde das ELR-geförderte Programm etwa drei Jahre lang erfolgreich umgesetzt, zehn Gebäude wurden in Bingen abgebrochen und teilweise neu bebaut, sodass eine deutliche Verbesserung erzielt wurde. Da auch in Veringenstadt und seinen Teilorten das Problem des Leerstandes vor allem im Ortskern stetig zunimmt und sich die Bausubstanz daher auch ständig verschlechtert, möchte die Verwaltung dieses Problem nun aktiv angehen.

Studenten erarbeiten Handlungsempfehlung

Studenten der Fachhochschule Rottenburg, Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement, hatten bereits im vergangenen Jahr im Rahmen einer Seminararbeit nach umfangreicher Erhebung eine Handlungsempfehlung für die Gesamtstadt erarbeitet. Zudem haben Veringendorfs Ortsvorsteher Josef Haug und Hermentingens Vorsteher Peter Knaus die Leerstände ermittelt. Auf dieser umfangreichen Ermittlungsgrundlage will die Stadt nun den entsprechenden Förderantrag beim Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum stellen.

Bei positiver Bescheidung, worauf Bürgermeister Armin Christ hofft, wird die Stadt das kommunale Förderprogramm "Platz für Neues" auflegen. Die Rahmenbedingungen hierfür wurden vom Gemeinderat bereits festgelegt. Nachgewiesene Abbruchkosten werden mit 60 Prozent bezuschusst, der maximale Förderbetrag beträgt 12 000 Euro. Für die Jahre 2017 und 2018 soll ein Betrag im städtischen Haushalt von jeweils 50 000 Euro eingestellt werden. Seitens des ELR-Programms liegt der Fördersatz für diese Maßnahme bei 50 Prozent, sodass pro Jahr 100 000 Euro für das Abrissprogramm zur Verfügung stehen, positive Bescheidung vorausgesetzt. Sollte der Antrag abgelehnt werden, muss erneut im Gemeinderat beraten werden.

Jeder Antrag zum Abbruch eines Gebäudes bleibe jedoch eine Einzelfallentscheidung und bedarf der Zustimmung des Gremiums, so Christ. Man wolle schließlich keine Mitnahmeeffekte erzielen, bei der alte Schuppen außerorts abgebrochen werden. Alte Schandflecke in der Innenstadt sollen weg, die Grundstücke sollen baureif gemacht werden und das Umfeld aufgewertet werden. Das sei das erklärte Ziel, führt Bürgermeister Armin Christ aus. Die Verwaltung bietet der Bevölkerung vorab die Möglichkeit, Abbruchvorhaben bereits jetzt anzumelden.

 

 

Ar­chäo­lo­gen fin­den nur Bä­ren­zäh­ne und Feu­er­stei­ne

Trotzdem wollen die Fachleute von der Uni Tübingen in den Veringenstädter Höhlen weitermachen

Von Sabine Rösch 14. Oktober 2016

 

Veringenstadt - Rein gar nichts von Interesse haben die Archäologen bei ihren Ausgrabungen in der Höhle "Schafstall eins" in Veringenstadt gefunden. Doch enttäuscht sind Professor Nicholas John Conard von der Universität Tübingen, die Grabungstechnikerin Sarah Rudolf und die Doktorandin Giulia Toniato darüber nicht.

"Außer ein paar Bärenzähnen und Feuersteinen haben wir leider nichts gefunden", bilanziert die Grabungstechnikerin. Professor Conard erklärt bei seinem Besuch in Veringenstadt, dass das Entscheidende sei, dass mit den Grabungen begonnen wurde. "Außerdem können wir nun ganz sicher sein, dass hier bei früheren Grabungen nichts übersehen wurde", so der Professor. Solche Ausgrabungen seien ein Prozess, und dabei stehe man erst ganz am Anfang.

Die Grabungen in der Höhle "Schafstall eins", welche sich in der Nähe der Nikolaushöhle befindet, sind aufgrund der Dissertation der jungen Italienerin Giulia Toniato geschehen. Sie ist Doktorandin an der Universität Tübingen und forscht für ihre Doktorarbeit an Funden aus dem Laucherttal, welche unter anderem in Veringenstadt gemacht wurden. Sie hat ein Stipendium bekommen, welches ihr ermöglichte, ihre Doktorarbeit mit neuen Grabungen zu vertiefen. Auf Veringenstadt kam sie dank ihres Doktorvaters, dem gebürtigen Amerikaner Professor Nicholas John Conard, Institutsleiter der Abteilung ältere Urgeschichte und Quartärökologie an der Universität Tübingen.

So kam es, dass sechs Studenten aus Peking, Australien, Berlin und Tübingen vier Wochen lang den Schafstall akribisch untersucht haben. Angeleitet wurden sie von der Doktorandin Toniato, die für den wissenschaftlichen Bereich verantwortlich ist, und Grabungstechnikerin Sarah Rudolf.

1948 letztmals gegraben

Im Jahr 1948 hat Eduard Peters letztmals an der Stelle gegraben. Doch die Dokumentation darüber ist sehr lückenhaft, und das soll sich jetzt ändern. Mit Spezialwerkzeug haben die jungen Leute systematisch Stück für Stück abgetragen, in Eimer gefüllt, beschriftet und den Fundort dreidimensional eingemessen. Eimer für Eimer wurde nach unten gebracht und an der Lauchert geschlemmt beziehungsweise ausgewaschen.

Dankbar erwähnt Sarah Rudolf, dass Manfred Saible die Schlemmstation an der Lauchert sowie einen Handlauf zur Höhle gebaut hat, was eine hilfreiche Erleichterung sei. Überhaupt ist Saible täglich vor Ort und hilft mit Rat und Tat. Schön sei auch gewesen, dass einige Flüchtlinge mit anpackten. Die Studenten sind im gleichen Haus untergebracht, und so hätten die Flüchtlinge ihre Hilfe angeboten, erzählt Sarah Rudolf.

Die Ausgrabungen im "Schafstall eins" sind dieser Tage abgeschlossen worden. Im "Schafstall zwei" wird noch bis nächsten Donnerstag ein Nord-Süd-Testschnitt gemacht. Denn auf jeden Fall soll im nächsten Jahr weitergegraben werden, sagt der Professor. Guilia Toniato ist mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden, auch wenn nichts Besonderes gefunden wurde. Sie sei um viele Erfahrungen reicher geworden, denn sie habe gelernt, wie man eine Grabung leiten müsse.

 

 

Ver­ein stellt Wei­chen für Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus

Johanna Benz-Spies wird künftig über Verein angestellt - Förderverein wird gegründet

Von Sabine Rösch 28. September 2016


Veringenstadt - Bei der Mitgliederversammlung des Bürgervereins Veringenstadt sind zwei wichtige Beschlüsse gefasst worden: Der Bürgerverein erklärt sich grundsätzlich bereit, das Mehrgenerationenhaus ab 2017 zu übernehmen und die dafür geforderte Halbtagesstelle mit Johanna Benz-Spies zu besetzen. Und um eine saubere Abtrennung der Geschäfte zu sichern, wurde ein Arbeitskreis gebildet, der die Gründung eines Fördervereins vorbereitet.

Dieser Entscheidung des Bürgervereins ging voraus, dass Veringenstadt für das Mehrgenerationenhaus aufgrund des von Johanna Benz-Spies ausgearbeiteten Antrags erneut einen positiven Förderbescheid für die Jahre 2017 bis 2020 erhalten hat. Jährlich wird das Projekt mit 30 000 Euro gefördert, die Trägerschaft bleibt bei der Kommune. Diese muss lediglich 10 000 Euro pro Jahr beisteuern und die Aufgaben an einen Verein weiterleiten, in Veringenstadt an den Bürgerverein. Außerdem wird vom Ministerium eine Halbtagesstelle gefordert, die von einer Person mit Ausbildung zum Sozialarbeiter/Pädagogen besetzt wird. Johanna Benz-Spies ist bei der Stadt als Gemeinwesensarbeiterin ausgeschieden und würde diese Stelle besetzen.

Gemeinderat und Vereinsmitglieder sind sich einig

Der Gemeinderat befürwortete alle Punkte in seiner jüngsten Sitzung, und auch der Bürgerverein war sich einig, diesen Weg mitzugehen. "Die Gründung eines Fördervereins ist notwendig, um eine rechtlich korrekte Abtrennung des Mehrgenerationenhauses zu gewährleisten und auch, um die Gemeinnützigkeit des Bürgervereins nicht zu gefährden", sagt Rechtsanwalt Klaus Schäfer, der seine fachliche Kompetenz aktiv beim Arbeitskreis mit einbringt.

Bevor die Beschlüsse gefasst wurden, hatte Johanna Benz-Spies als Vorsitzende des Bürgervereins einen Rückblick auf die 20 Monate seit der Gründung des Bürgervereins gehalten. Zahlreiche Projekte wurden auf den Weg gebracht und gehören seither zum festen Bestandteil der Gesamtstadt.

Dazu gehören der Second-Hand-Laden, das Repaircafé, das Netzwerk der Generationen, die Nachbarschaftshilfe "Veringen trifft sich" und viele weitere Projekte.

Der Mittagstisch sowie die Betreuung ist seit Schulbeginn wieder in kommunaler Verantwortung. Bürgermeister Armin Christ, Kassierer des Bürgervereins, verlas die Vereinsfinanzen, welche von Lore Fink und Inge Steuer überprüft und für korrekt bestätigt wurden. Ludwig Dobler übernahm die Entlastung des Vorstands.

Johanna Benz-Spies zeigte im weiteren Verlauf der Versammlung die Verknüpfungen des Bürgervereins mit dem Mehrgenerationenhaus sowie dessen Zielvorgaben auf. Veringenstadt hatte alle Vorgaben erfüllt und somit entsprechend Punkte für die weitere Förderung gesammelt. "Nicht alle bestehenden Häuser, 44 sind es in Baden-Württemberg, haben eine weitere Förderung erhalten", erklärte Benz-Spies in diesem Zusammenhang. Bürgermeister Armin Christ erwähnte, dass Veringenstadt das einzige Mehrgenerationenhaus im Landkreis sei, das die vierjährige Förderung erhalte. "Mit der fachlichen Kompetenz von Johanna Benz-Spies ist es eine einmalige Chance der Gestaltung durch den Bürgerverein", ist sich Christ sicher. Michael Witte sprach das passende Schlusswort: "Wir sind alle für die Zukunft verantwortlich und wir müssen alle handeln, sonst haben wir verloren."

 

 

 

 

"Was kann Alt ma­chen, das Jung braucht?"

Veringenstadt will mit Mitteln des Bundes demografische Probleme anpacken

Von Ignaz Stösser 16. September 2016

 

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Bü­che­rei Ver­in­gen­stadt hat wie­der ge­öff­net

fzi 16. September 2016

 

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Veringenstadt - Die katholische öffentliche Bücherei Veringenstadt hat nach ihrem Umzug am neuen Domizil wieder geöffnet. Ab jetzt verleiht die Bücherei im ehemaligen offenen Treff (Im Städtle 68) dienstags von 10 bis 11 Uhr, mittwochs von 16 bis 18 Uhr und freitags von 16.30 bis 18 Uhr. Darunter finden sich Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, aber auch Romane und Sachbücher für Erwachsene. Brettspiele, CDs und DVDs finden sich ebenfalls unter den 2500 Medien der Bücherei. Es ist geplant, in Zukunft Spiele- und Vorlesenachmittage für Kinder anzubieten. Beim Martinimarkt am Samstag, 5. November, öffnet die Bücherei zum Tag der offenen Tür und veranstaltet einen Bücherflohmarkt. Foto: Felix Zimmermann

 

 

 

 

Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus er­hält För­der­mit­tel

Ministerium unterstützt das Projekt für drei Jahre mit jährlich 30 000 Euro

Von Sabine Rösch 19. September 2016

Veringenstadt - Die Bewerbung für das Förderprogramm vom Bundesfamilienministerium für Mehrgenerationenhäuser für vier Jahre (2017 bis 2020), die von Johanna Benz- Spies für Veringenstadt ausgearbeitet und eingereicht wurde, wird mit 30 000 Euro pro Jahr bezuschusst und vom Ministerium als förderwürdig eingestuft. Die daran geknüpfte Bedingung der Kofinanzierung durch die Stadt in Höhe von 10 000 Euro pro Jahr sowie die Delegierung der Ausführung an den Bürgerverein segnete der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig ab.

Michael Witte, stellvertretender Bürgermeister, leitete diesen Tagesordnungspunkt, da Bürgermeister Armin Christ als zweiter Vorsitzender des Veringer Bürgervereins befangen ist. Die Befangenheit Christs ist gegeben, da die Trägerschaft des Mehrgenerationenhauses zwar bei der Kommune bleibt, die Ausführung aber an einen Dritten delegiert werden kann, in diesem Fall an den Veringer Bürgerverein.

Johanna Benz-Spies, die als Gemeinwesensarbeiterin bei der Stadt ausscheidet, würde die vom Ministerium geforderte Halbtagsstelle (Bedingung hier: Sozialarbeiter/Pädagoge) übernehmen. Der Bürgerverein wird in seiner Mitgliederversammlung darüber entscheiden.

Diplompädagoge Martin Müller, Veringenstadts Prozessbegleiter und Moderator, machte dem Gremium unmissverständlich klar, dass von dem positiven Bescheid zur Förderung des Mehrgenerationenhauses eine riesige Strahlkraft ausgehe. "Auf Bundesebene ist Veringenstadt in Verbindung mit den Mehrgenerationenhäusern ein Begriff", so Martin Müller. "Das aufwendige Antragsverfahren ist weitaus mehr als ein bisschen Sozialprosa", erklärte der Fachmann weiter. Es gebe wenig Sozialarbeiter mit Erfahrung auf diesem Gebiet, so das Lob von Martin Müller in Richtung Johanna Benz-Spies.

Er empfahl dem Gremium daher, die 10 000 Euro seitens der Kommune beizusteuern sowie die Ausführung des Förderprogramms, das auf vier Jahre ausgelegt ist, an den Bürgerverein zu delegieren.

"Der Trialog Kommune-Bürger-Bürgerverein wäre ein Gewinn für alle Beteiligten", ist sich der erfahrene Fachberater Müller sicher. Das Gremium war sich einig, diesen Weg zu gehen.

"Es ist die Fortführung dessen, was dank Johanna Benz-Spies bereits läuft", äußerte sich Max Füß. Siegfried Hagg regte zusätzlich an, dass künftig seitens des Bürgervereins jährlich ein Sachstandsbericht über die Arbeit im Gemeinderat vorgestellt wird.

 

 

 

Alex­an­dra Hepp ist neue Haupt­amts­lei­te­rin

Die Fachfrau wechselt von Gammertingen nach Veringenstadt

Von Sabine Rösch 19. September 2016

 

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Ha­rald Branz hat 125-mal Blut ge­spen­det

Ehrung der Hettinger Blutspender findet bei Aktion in der Laucherttalhalle statt

sz 27. Juli 2016

 

 

Hettingen - Zum ersten Mal sind die Blutspender des DRK-Ortsvereins Veringenstadt-Hettingen vor Kurzem bei der regelmäßig organisierten Blutspendenaktion in der Laucherttalhalle in Hettingen geehrt worden. Dies nahmen Bürgermeister Armin Christ aus Veringenstadt sowie Bürgermeisterin Dagmar Kuster spontan zum Anlass, um selbst Blut zu spenden. Für Christ war dies die allererste Blutspende überhaupt.

Bürgermeisterin Dagmar Kuster bedankte sich bei den zu Ehrenden. "Durch Ihre dauerhafte und regelmäßige Blutspende ist Ihr menschliches Handeln durch ein starkes Verantwortungsbewusstsein geprägt", sagte sie. Nur so lasse sich erklären, dass viele der anwesenden Blutspender bereits zehn, 25 oder sogar 50 und 125 Mal gespendet haben. "Sie helfen in unspektakulärer Weise, Menschen zu retten und zu heilen. Sie liefern ein Gut, das nicht ersetzbar und doch so lebensnotwendig für jeden Einzelnen ist." Gemeinsam mit Armin Reck, Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins, und Bürgermeister Christ sprach Kuster insgesamt elf Bürgern für ihre zahlreichen Blutspenden Dank und Anerkennung aus. Neben einer Urkunde erhielten sie eine Ehrennadel sowie ein Präsent der jeweiligen Gemeinde.

Für zehnmaliges Blutspenden wurden Thomas Beck und Benjamin Wessner (Hettingen) sowie Markus Cigan und Johannes Lehmann (Veringenstadt) ausgezeichnet. 25-mal gespendet haben Rainer Kley und Rita Werkmann (Hettingen) und Roland Feil aus Veringenstadt. Bereits 50-mal haben Elfriede Lieb-Grof, Paul-Hermann Reiser und Sylvia Wege aus Hettingen Blut gespendet. Für sogar 125 Blutspenden wurde Harald Branz aus Veringenstadt geehrt.

 

 

Pi­lot­pro­jekt er­wirt­schaf­tet Öko­punk­te

Veringenstädter Gemeinderat beschließt die Einrichtung von Waldrefugien auf 63 Hektar

Von Felix Zimmermann 26. Juli 2016